Probleme bei der Kassenbuchführung

Die Kassenbuchführung wird in der Praxis immer schwieriger und aufwendiger. Die Finanzverwaltung legt immer höhere Anforderungen an das Führen einer Kasse fest. Häufig wird schon bei dem kleinsten Fehler ein Steuerstrafverfahren eingeleitet oder die Besteuerungsgrundlagen geschätzt.

Leider schließt sich nunmehr auch die Rechtsprechung der Auffassung der Finanzverwaltung an. Die erstinstanzlichen Finanzgerichte hatten bereits seit längerem die Finanzverwaltung gestützt. Auch solche Steuerpflichtigen, die ihren Gewinn durch Einnahmeüberschuss, § 4 Abs. 3 EStG, ermitteln, seien jedenfalls dann faktisch verpflichtet ein Kassenbuch zu führen, wenn diese Bargeschäfte mit einer größeren Anzahl namentlich nicht bekannte Kunden tätigen.

Wie nunmehr aus einem nicht veröffentlichten Beschluss des Bundesfinanzhofs (BFH) publik wurde, muss ein Steuerpflichtiger auch bei Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG seine Betriebseinnahmen und -ausgaben so festhalten, dass die Finanzverwaltung die Aufzeichnungen einschließlich Belegsammlung oder im Wege einer geordneten Belegablage, chronologische Ablage der Ausgangsrechnungen, auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüfen kann. Wenn ein Steuerpflichtiger seine Tageseinnahmen in einer Summe, z.B ...

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