Pflegetagebuch kann zu Rentenansprüchen verhelfen

Mit einem Pflegetagebuch könne pflegende Angehörige zu von der Pflegekassen finanzierten Rentenansprüchen gelangen. Maßgeblich hierfür ist der Nachweis eines individuellen Pflegeaufwands von 14 Stunden pro Woche, entschied das Hessische Landessozialgericht (LSG) in Darmstadt in einem am Dienstag, 08.08.2013, bekanntgegebenen Urteil (AZ: L 1 KR 72/11).

Nach den gesetzlichen Bestimmungen können pflegende, nicht erwerbsmäßig tätige Angehörige eine Rentenversicherungspflicht für ihre Pflegetätigkeit feststellen lassen. Dazu muss der wöchentliche Pflegeaufwand mindestens 14 Stunden betragen und darf 30 Wochenstunden nicht übersteigen. Der Pflegebedürftige muss zudem Anspruch auf Leistungen der sozialen oder einer privaten Pflegeversicherung haben. Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung bezahlt dann die Pflegekasse.

Im konkreten Fall hatte eine Frau aus dem Main-Kinzig-Kreis ihre mittlerweile verstorbene Schwiegermutter Zuhause gepflegt. Die Schwiegermutter bezog Pflegegeld nach der Pflegestufe I ...

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