220.000,- € Schmerzensgeld für fehlerhafte Aufklärung bei Darmspiegelung

Wegen einer unzureichenden Aufklärung über das Risiko einer Darmspiegelung muss ein Chirurg einem Patienten ein Schmerzensgeld von 220 000 Euro zahlen. Nach schweren Komplikationen im Anschluss an die Darmspiegelung war der Kläger zum Frührentner geworden. Ihm musste ein künstlicher Darmausgang gelegt werden.

In der ersten Instanz hatte das Landgericht Bielefeld die Klage abgewiesen. Das OLG befand, der beklagte Mediziner hafte, weil davon auszugehen sei, dass er den Kläger ohne ausreichende Aufklärung behandelt habe.

Wegen Blutungen im Stuhlgang hatte sich der heute 54 Jahre alte Mann 2007 dem Facharzt für Chirurgie in Bielefeld vorgestellt. In Folge einer Darmspieglung mit einer Polypenabtragung kam es zu einer Verletzung des Darms ...

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