Cyber-Staatsanwalt gegen Internetkriminalität

Das Internet ist zumindest für Straftäter kein „Neuland“ mehr – Internetkriminalität oder neu-deutsch „Cybercrimes“ nehmen überdurchschnittlich stark zu. Die Erscheinungsformen sind vielfältig: Internetbetrug, Ausspähen von Daten, Verstöße gegen das Verbreitungsverbot oder den Jugendmedienschutz, Identitätsdiebstahl, Urheberrechtsverletzung, Cyber-Terrorismus, Cyber-Mobbing, Volksverhetzung und die Verbreitung von Kinderpornographie. Seit dem Jahr 2008 hat sich die Anzahl von Delikten im Zusammenhang mit dem Internet nahezu verdoppelt. Allein im Jahr 2012 wurde durch Internetkriminalität ein Schaden in Höhe von ca. 42 Mio. Euro verursacht.1

Sonderdezernat Internetkriminalität statt Robocop

Berlin soll einen Cyber-Staatsanwalt bekommen, titelten heute einige Zeitungen. Erstaunlich ist daran zweierlei: Erstens die Wortschöpfung „Cyber-Staatsanwalt“, die ich bis dato nicht kannte und zweitens, dass in Wirklichkeit nicht etwa nur ein einzelner (Cyber-) Staatsanwalt erschaffen wird (ich musste komischerweise an so eine Figur wie „Robocop“ denken), sondern ein eigenes Sonderdezernat mit fünf Staatsanwälten eingerichtet werden soll. Diese Stellen sollen übrigens neu geschaffen werden – so zumindest der Plan.

Mit einem Sonderdezernat Internetkriminalität im Kampf gegen Phising und Skimming // Foto: JRB / fotolia ...

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