Verdecktes E-Mail-Tracking

“Tracking” ist das Schlüsselwort unserer Zeit. Tracking ermöglicht es dem Anwender, eine Vielzahl von Informationen über Andere zu sammeln, die dann entsprechend miteinander verknüpft erhebliches Entwicklungspotential für die Umsetzung von Profilbildungen bietet.

Was genau passiert beim Tracking?

Tracking kommt, wie so vieles im Multimedia-Bereich, aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Spurbildung, Nachführung. Beim Tracking werden Informationen über den Bewegungsverlauf einer Person, sei es in der realen Welt (bspw.: GPS-Tracking, Eyetracking) oder auch in der virtuellen Welt (Netz-Tracking) extrahiert und dann zu einem individuellen Bewegungsprofil zusammen geführt, welches dann für verschiedentliche Nutzungen ausgewertet werden kann (z.B.: Einsatz von Eyetrackern in der Medizin bei Laserbehandlung von Fehlsichtigkeit, Einsatz von Webtrackern für die maßgenschneiderte Werbung beim Kunden).

Eines der bekanntesten Web-Tracker-Tools ist Google Analytics , bei welchem über den Aufruf der Website, die Goolge-Analytics im Quellcode implementiert hat, diverse Daten des Nutzers extrahiert und ggf. sogar mit weiteren, bereits gesammelten Daten des Users verknüpft werden. So z.B. Browsertyp, IP-Adresse, Suchverläufe, angesehene Objekte, letzter Einkauf im Supermarkt etc..

Das gibt es auch bei E-Mail-Providern!

Nun kommt noch eine weitere Komponente hinzu. So wird der Kunde nicht nur bei seinem Streifzug durch das Internet ständiger Überwachung ausgesetzt, nein, auch der Versand von E-Mails wird offenbar getrackt.

Wie einem Bericht auf Heise Online zu entnehmen ist, lassen es die größten deutschen E-Mail-Provider, 1&1, T-Online, GMX, Web.de und Freenet zu, dass ihre Kunden auch beim Lesen ihrer E-Mails in den Web-Mail-Accounts durch diverse Tools getrackt werden.

Was ist der Grund?

Durch den Einsatz von sog ...

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