Ermittlung der anrechenbaren Kosten für das Architektenhonorar

Der Verweis auf Drittobjekte ist nicht geeignet, um die vom Architekten grundsätzlich geschuldete Ermittlung der anrechenbaren Kosten zu ersetzen.

Die anrechenbaren Kosten sind entweder nach fachlich allgemein anerkannten Regeln der Technik – faktisch also gemäß DIN 276 (2008) – oder nach Verwaltungsvorschriften auf der Grundlage ortsüblicher Preise zu ermitteln. Der Verweis auf “Erfahrungswerte” aus früheren Bauverfahren genügt diesen Anforde-rungen nicht, da für einen das Referenzobjekt nicht kennenden Dritten diese “Erfahrungswerte” im Regelfall nicht durchschaubar sind.

Das Architektenhonorar richtet sich nach den anrechenbaren Kosten des Objekts auf der Grundlage der Kostenberechnung oder, soweit eine solche nicht vorliegt, auf der Grundlage der Kostenschätzung (HOAI 2009 § 6 Abs. 1) ...

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