ArbG Bonn: Altersgrenze für freie Mitarbeiter

Der Kläger verlangt eine Entschädigung in Höhe von mindestens 25.000 Euro, weil er sich wegen seines Alters diskriminiert fühlt. Über 30 Jahre lang war er als freier Mitarbeiter für die beklagte Rundfunkanstalt tätig, die zum Senderverbund der ARD gehört. Ende 2012 hatte die Anstalt ihm mitgeteilt, dass sie ihn wegen des Erreichens des gesetzlichen Rentenalters in Zukunft nicht mehr beschäftigen werde. Er sieht darin einen Verstoß gegen die §§ 7 und 1 AGG und verlangt eine Entschädigung gemäß § 15 Abs. 2 AGG.

Das ArbG Bonn hat die Klage abgewiesen: Nach seiner Überzeugung sind Altersgrenzen in Arbeits- und in Tarifverträgen zulässig, wenn sie mit der Altersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung übereinstimmen. Sie stellen dann eine gerechtfertigte Ungleichbehandlung gemäß § 10 Satz 3 Nr. 5 AGG dar ...

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