TÜV Rheinland obsiegt im Streit um Brustimplantate

In einem zweiten Verfahren im Zusammenhang mit gesundheitsschädlichen Brustimplantaten der Firma PIP wies das Landgericht Nürnberg-Fürth nun die Klage einer Frau auf Schadenersatz gegen den TÜV Rheinland ab. Diesem kam in der Konformitätsbewertung des Herstellers PIP als „Benannte Stelle“ lediglich die Aufgabe zu, versehentliche Fehler des Herstellers zu verhindern, und nicht, vor vorsätzlichen betrügerischen Handlungen zu schützen (Az.11 O 3900/13).

In der Begründung führt das Landgericht aus, dass die betrügerischen Handlungen für den TÜV Rheinland nicht erkennbar waren. Diese konnten mit den Mitteln, die einer privaten Benannten Stelle von Rechts wegen zustehen, auch nicht aufgedeckt werden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK