Induktives Laden als produkthaftungsrechtliche Herausforderung?

Das induktive Laden von Elektrofahrzeugen, also die Möglichkeit, von Kabeln losgelöst, sozusagen auf dem Weg, die Antriebsbatterie schnell wieder aufzuladen, ermöglicht große Reichweiten bei vergleichsweise wenig Platz für die Batterie. Insbesondere im ÖPNV wird ein mögliches Anwendungsfeld gesehen. Worauf ist dabei unter produkthaftungsrechtlichen Gesichtspunkten zu achten?

Neue Produkte sind unter produkthaftungsrechtlichen Gesichtspunkten regelmäßig eine Herausforderung. Dass ein Produkt sicher gefertigt und auf eventuelle Risiken bei der Nutzung hingewiesen werden muss, versteht sich von selbst. Das Ladesystem muss vor allem aber, wie andere Produkte auch, natürlich so konstruiert werden, dass ein sicherer Gebrauch ohne Gefährdung von Personen und Sachen sichergestellt ist (Konstruktionsverantwortung).

Nichts Besonderes also? Im Prinzip nicht, aber je neuer eine Technologie, desto weniger Erfahrungswerte können bei der Konstruktion herangezogen werden. Es heißt also bei der Ermittlung des vorhersehbaren (Fehl-)Gebrauchs vorausschauend und durchaus kreativ zu denken und auch ungewöhnliche, aber vorstellbare Verhaltensweisen zu erwägen. Hersteller können sich nicht auf das Prinzip „Trial and Error“ verlassen.

Die Anforderungen in Deutschland gehen dabei nicht so weit, dass Vorkehrungen gegen alle auch noch so abstrusen Handlungen der Nutzer oder Dritter zu treffen wären ...

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