Ganz schön viel Nahrungsergänzung einer Beamtin: Für 3.226,16 € “Add-ons 2 Food”

Eine beim Land Rheinland-Pfalz beschäftigte Beamtin reichte bei der Oberfinanzdirektion Koblenz 21 Rechnungen über die Lieferung von Präparaten ein, deren Gesamtsumme 3.226,16 € betrug und machte die Gewährung einer Beihilfe geltend.

Man lehnte das ab, da Aufwendungen für Nahrungsergänzungsmittel nicht beihilfefähig seien. Hiergegen erhob die Beamtin nach erfolglosem Widerspruchsverfahren Klage und machte geltend, sie leide an einer Vielzahl behandlungspflichtiger Erkrankungen insbesondere an Nervosität, Fibromylagie, Schlafstörungen, Ängsten, depressiven Verstimmungen und Migräne. Zu deren Behandlung habe sie mit Erfolg verschiedene Präparate eingenommen, was zu einer Verbesserung ihrer Blutwerte geführt habe.

Die Klage wurde abgewiesen. Nach den einschlägigen Vorschriften seien Aufwendungen für Arzneimittel nur beihilfefähig, soweit sie im Rahmen einer Behandlung vor der Beschaffung durch einen Arzt oder Heilpraktiker schriftlich verordnet worden seien ...

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