Rezension Zivilrecht: UWG

Harte-Bavendamm / Henning-Bodewig, UWG Kommentar, 3. Auflage, C.H. Beck 2013 Von RA Florian Decker, Saarbrücken Das „neue deutsche Wettbewerbsrecht“, wie es nach den massiven Reformen in den letzten Jahren ausgestaltet ist, ist Gegenstand des Werkes nun auch in der dritten Auflage. Der „Jüngling“ unter den Kommentarwerken zum UWG hatte dabei zwar nicht die Möglichkeit eine etwa noch zu füllende Lücke in der Literatur zu schließen, bietet aber ein durchaus bemerkenswertes Alternativwerk zu den bestehenden Kommentarwerken. Nach dem Vorwort wie auch der Presseinformation zu urteilen, ist der angesprochene Nutzerkreis recht groß gehalten. In erster Linie versteht sich der Kommentar als Diener der täglichen Arbeit des Praktikers, schreibt sich aber auch gleichzeitig einen „wissenschaftlichen Anspruch“ zu. Ausdrücklich richtet man sich an Rechtsanwälte, Richter, Unternehmensjuristen sowie aber auch an alle anderen mit dem Wettbewerbsrecht befassten Personen. Trotz des wissenschaftlichen Anspruchs wird also klar gemacht, dass nicht der universitäre Bereich vornehmliches Ziel ist. Dies spiegelt sich auch im Kreis der Autoren wieder, der im allergrößten Anteil aus Richtern und Rechtsanwälten besteht, wenngleich ein großer Anteil der Autoren auch lehrend tätig ist. In der dritten Auflage wurde die Neufassung des UWG nach der Reform vom 03.03.10, die unter anderem der Umsetzung der Richtlinien 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken und auf der Umsetzung der Richtlinien 2006/114/EG über irreführende und vergleichende Werbung diente. Auch eine umfassende Erläuterung der schwarzen Liste ist natürlich enthalten. Der Kommentar geht dabei im Grundsatz nicht anders vor als dies Kommentare schon lange tun ...Zum vollständigen Artikel


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