Der “Playboy” mit falschem Strichcode

Es handelt sich um einen strafbaren Diebstahl, wenn in das Lesegerät einer Selbstbedienungskasse ein falscher Strichcode eingegeben und dadurch für die Ware ein zu geringer Preis bezahlt wird.

So das Oberlandesgericht Hamm in dem hier vorliegenden Fall eines 47 Jahre alten Mannes aus Bottrop, der gegen die Verurteilung durch das Landgericht Essen wegen Computerbetrug Revision eingelegt hatte. Er hatte im Februar 2011 in einem Supermarkt am Porscheplatz in Essen die Zeitschrift “Playboy” im Wert von 5 € an der Selbstbedienungskasse mit nur 1,20 € “bezahlt”, in dem er an der Kasse nicht den Strichcode des Playboy, sondern den aus einer “WAZ” herausgerissenen Strichcode über den geringeren Betrag von 1,20 € eingescannt hatte. Auf dieselbe Art und Weise hatte er kurz darauf einen “Stern” im Wert von 3,40 € für 1,20 € “eingekauft”. Das Landgericht hatte dieses Vorgehen als strafbaren Computerbetrug bewertet und den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 100 € verurteilt. Dagegen ist Revision eingelegt worden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK