Schutt, Waetke RECHTSANWÄLTE wenden schon den neuen § 97a Abs. 3 UrhG an (TOBIS Film - "Snitch - ein riskanter Deal")

Die Rechtsanwaltskanzlei Schutt, Waetke RECHTSANWÄLTE aus Karlsruhe mahnt Anschlussinhaber ab mit dem Vorwurf von Rechtsverletzungen an Urheberrechten der TOBIS Film GmbH & Co. KG. Abgemahnt wird die Verletzung an den Rechten des Films „Snitch – Ein riskanter Deal“ des Regisseurs Ric Roman Waugh, dem mit der Verfilmung einer wahren Begebenheit ein packender US-amerikanischer Drama-Thriller aus dem Jahr 2013 mit kleinem Budget gelungen ist. Dem abgemahnten Anschlussinhaber wird vorgeworfen den Film „Snitch – Ein riskanter Deal“ der Öffentlichkeit durch die Teilnahme an Filesharing-Netzwerken (peer-to-peer-Netzen) entweder selbst unberechtigt zur Verfügung gestellt oder Dritten dies über den eigenen Anschluss ermöglich zu haben. Die Kanzlei Schutt, Waetke RECHTSANWÄLTE fordert neben der Abgabe eine strafbewehrten Unterlassungserklärung und der sofortigen Löschung des Films zur Abgeltung aller Ansprüche eine pauschale Zahlung in Höhe von 732,50 € für Rechtsanwaltskosten (215,00 € auf des Basis eines Streitwerts von 1.517,50 €), Schadensersatz (500,00 €) und pauschalisierten Ermittlungskosten (17,50 €). Damit sei dann die Angelegenheit erledigt. Bemerkenswert ist, dass die Kanzlei Schutt, Waetke RECHTSANWÄLTE in der vorliegenden Abmahnung im Hinblick auf den Unterlassungsanspruch bereits vor Inkrafttreten der Neuregelung des § 97a Abs. 3 UrhG den neuen reduzierten Streitwert von 1.000,00 € annehmen und anwenden. Das steht zwar im Einklang mit der aktuellen Rechtsprechung mehrerer Amtsgerichte, ist aber deshalb überraschend, weil die Kanzlei Schutt, Waetke RECHTSANWÄLTE die erste Abmahnkanzlei ist, die im vorauseilenden Gehorsam ein kommendes Gesetz anwendet ...Zum vollständigen Artikel


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