“Regional” en Vogue – bei Werbung und ……ProSieben?

Und so dachte man sich eben wohl sinngemäss: Da machen wir doch gleich mal regional differenzierte Werbefenster im Privatfernsehen „ProSieben“. Für die Gewinnung neuer Kunden.

Nicht mitgemacht hat dies aber nun ein Gericht. Und gegen ProSieben entschieden, im bundesweit empfangbaren Fernsehprogramm „ProSieben“ dürfe Werbung nicht auseinandergeschaltet und durch regional differenzierte Webespots ersetzt werden.

Die Klägerin ist Veranstalterin des bundesweit empfangbaren Fernsehprogramms „ProSieben“. Sie plante, einzelne Fernsehwerbespots in ihrem Programm durch dezentrale Werbespots zu ersetzen, um neue Werbekunden zu akquirieren. Und zwar eben insbesondere Unternehmen mit regionalem Verbreitungsgebiet oder regionaler Vertriebsstruktur. Die Klägerin war der Meinung, die Ausstrahlung regional differenzierter Werbefenster sei bereits von der Sendeerlaubnis umfasst, die ihr die beklagte Medienanstalt Berlin-Brandenburg erteilt habe ...

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