Gewaltdarstellungen im Metal

Dieser Beitrag wurde von Sabrina Linkemeyer im Rahmen des Seminars “Sound of da Police – Zeitgenössische Musik im Kontext von Kriminalität, Kriminalitätskontrolle und Strafjustiz” im Sommersemester 2013 an der Universität Hamburg verfasst.

Dieser Blogeintrag beschäftigt sich mit Gewaltdarstellungen im Musikbereich Metal. Es geht darum, wie Gewalt dargestellt wird und welche Funktionen eben diese für die Konsumenten dieses Musikstils hat. Die gewaltvollen Texte und CD Cover werden anhand eines Beispiels der Death Metal Band Cannibal Corpse verdeutlicht.

Die Musikrichtung Heavy Metal entstand Anfang der 1970er Jahre aus dem Bluesrock und Hard Rock. In den 80er Jahren teilte sich der Heavy Metal in verschiedene Subgenres ein, worunter unter anderem Thrash Metal, Hair Metal, Power Metal, Black Metal und Death Metal fallen. Letzteres soll für diesen Blogeintrag von besonderer Bedeutung sein, denn im Death Metal werden Themen wie Tod, Krankheit, Krieg, Folter, Horror und gesellschaftliche Unzulänglichkeiten häufig angesprochen.

Arten der Gewaltdarstellung

Albumcover mit einer Splatterszene Cannibal Corpse – The Wretched Spawn

Die gewaltvollen Themen werden nicht nur in der musikalischen und textlichen Form präsentiert, sondern auch gegenständlich umgesetzt. Es bedarf oft auch einer Art Verbildlichung der Gewalt, was man anhand von Alben-Covern oft gut erkennen kann (vgl. Eckel 2011). Diese sind oft geprägt von Splatter- und Horrormotiven. Auch auf Merchandising Produkten, wie Pullovern und T-Shirts finden sich diese Motive wieder. Bei der dargestellten Gewalt handelt es sich oft um eine Überschreitung von Normen und Werten „…indem das Böse und die Bestialität des Menschen als seine inneren Abgründe thematisiert werden” (Eckel 2011: 65). Gerade dadurch, dass die Themen meist jenseits der Vorstellungskraft liegen, bedarf es einer visuellen Darstellung, um der Gewalt noch einmal Nachdruck zu verleihen ...

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