Feuchtgebiete beim Amtsgericht München

Eine Kollegin aus München schrieb mir unlängst:

Die Kanzlei Frommer hat es doch glatt fertig gebracht mich unter meiner Kanzleiadresse zu verklagen, da ich angeblich gleich zweimal zu nachtschlafender Zeit das weltumspannende Ekelmachwerk heruntergeladen haben sollte. Ich konnte im Prozeß hieb- und stichfest belegen, dass ich zu diesen Zeiten gar nicht in meiner Kanzlei war. Nach einem deutlichen Hinweis des Amtsrichters [...] hat dann die Gegenseite die Klage zurückgenommen. Nach Aussage des Richters wendet er das Urteil des Landgerichts an, entscheidend ist es jedoch dass substantiiert der Abmahnung widersprochen wurde und dass ein schlüssiger Sachvortrag vorliegt. Also immer den Terminkalender aufbewahren.

Aus dem mir vorliegenden Sitzungsprotokoll geht hervor, dass die Kollegin zur Zeit der Rechtsverletzungen vier Zimmer der ihre Kanzlei beherbergenden Räumlichkeiten an Studenten vermietet hatte. Diesen Mitbewohnern hatte sie erlaubt, den Internetanschluss mit zu benutzen. Die Studenten wurden nach dem Vortrag der beklagten Kollegin dahingehend belehrt, “nichts aus dem Internet herunter zu laden, erst recht nichts, was kostenpflichtig ist ...

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