Arbeitsrecht: Entschädigung nach eindeutigen E-Mails

Bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten mit Bezug auf eine mögliche Diskriminierung wegen Schwangerschaft schauen die Gerichte mittlerweile ganz genau hin. Besondere Nachforschungen waren im Fall einer Heilpraktikerin aber gar nicht nötig, da ihr Arbeitgeber die Mitarbeiterin frei heraus per E-Mail fragte, ob wegen ihrer bevorstehenden Heirat bald mit Nachwuchs zu rechnen sei.

Die Frau sollte ursprünglich Leiterin eines Kosmetikstudios werden und wollte dafür ihre Arbeitszeit auf 40 Wochenstunden erhöhen. Nachdem sie ihrem Arbeitgeber aber mitteilte, dass sie bald heiraten wolle, ruderte dieser zurück. Die Arbeitszeit wurde nicht erhöht und es folgte sogar eine Kündigung, die vordergründig auf eine geringe Nachfrage am Standort gestützt wurde ...

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