Rezension Zivilrecht: Gerichtskosten nach dem GNotKG

Schneider, Gerichtskosten nach dem neuen GNotKG, 1. Auflage, Nomos 2013 Von RAG Dr. Benjamin Krenberger, Landstuhl Wer sich auf den ersten Blick auf das Cover denkt „Kosten und Schneider, war ja zu erwarten“, der wird gleich auf der ersten Innenseite eines besseren belehrt: Autor ist Dipl.-RPfl. Hagen Schneider und nicht RA Norbert Schneider. Vielleicht hätte man auch den Vornamen mit auf das Cover nehmen sollen? Denn das Buch ist wirklich gut und sollte deshalb schon auf den ersten Blick dem „richtigen“ Schneiderzugeordnet werden. Die Aufmachung des Werks ist klassisch, jedenfalls wenn man Singularwerke zu neuen Gesetzen aus den letzten Jahren heranzieht. Nach einer Synopse folgt eine umfangreiche Erläuterung des neuen Gesetzeswerks mit Anwendungsbeispielen und großem Sachverzeichnis. Der Leser wird also auf idealem Weg an die Materie herangeführt. Bereits im Vorwort weist Schneiderdarauf hin, dass mit dem GNotKG eine völlig neue Struktur für die Kosten in der freiwilligen Gerichtsbarkeit geschaffen wird, also nicht bloß ein Austausch von Normen erfolgt ist. Unter dieser Prämisse wird folgerichtig in zahlreichen Einzelkapiteln die Anwendung des neuen Kostenrechts dargestellt und anhand zahlreicher Berechnungsbeispiele erläutert. Zunächst kann man sich über den Geltungsbereich des GNotKG informieren, wobei in klaren und knappen Worten die Abgrenzung zum GKG und zum FamGKG erfolgt, außerdem über die zeitlichen Grenzen des alten und neuen Rechts. Danach wird die Gebührenstruktur erörtert, vor allem die Gebührenhöhe. Ausführungen zu Fälligkeit und Verjährung enthalten auch Sonderfälle wie bspw., wenn Dauerbetreuungen bestehen oder mehrere Kostenschuldner vorhanden sind ...Zum vollständigen Artikel

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