NSU: “Zeugin vom Dachfenster”: Wunsch oder Wahrheit?

Das Dortmunder Dachfenster (Foto: Dirk Planert/wdr)

Eigentlich sollte Ihre Vernehmung vor dem Oberlandesgericht München schon begonnen haben: Die “zeugin vom Dachfenster” Veronika von A. war für 09:30 Uhr geladen. Doch am Morgen hatte der Staatsschutzsenat den Beteiligten eine neue Aktenlieferung ausgeteilt: Fast 200 Seiten BKA-Ermittlungen, die sich mit der Aussage der 63jährigen Zeugin beschäftigen. Viel Lesestoff. Deswegen beantragte Rechtsanwalt Olaf Klemke (Wohlleben) eine mindestens 30minütige Unterbrechung, um die Akten lesen und besprechen zu können. Rechtsanwalt Heer (Zschäpe) monierte, die Nachlieferung lasse Fotos nur undeutlich erkennen - und wollte die Originale sehen. Das dürfte besonders für Blatt 6657 der Akten gelten: Es zeigt ein Bild der früheren Nachbarin Desiree D., mit der die Zeugin möglicherweise Beate Zschäpe verwechselt hat ...

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