Das ging ins Auge – Azubi muss 25.000 EUR Schmerzensgeld zahlen

Verletzt ein Arbeitnehmer einen Kollegen mit dem Wurf eines Metallgegenstandes am Auge, muss er mit Schmerzensgeldzahlungen rechnen. Denn der Wurf stellt keine „betriebliche Tätigkeit im Rechtssinne“ dar, so dass der Arbeitnehmer voll haften muss, entschied das Hessische Landesarbeitsgericht (LAG) in Frankfurt am Main in einem am Montag, 30.09.2013, bekanntgegebenen Urteil (AZ: 13 Sa 269/13). Damit muss ein Auszubildender einer Kfz-Werkstatt in Bad Homburg 25.000,00 € Schmerzensgeld zahlen.

Der Auszubildende war am 24.02.2011 mit dem Auswuchten von Autoreifen beschäftigt. Ohne Vorwarnung warf er dabei ein etwa zehn Gramm schweres Aluminium-Wuchtgewicht gegen einen zehn Meter entfernt stehenden Kollegen, ebenfalls ein Auszubildender.

Der 18-jährige Kollege wurde am linken Auge und der Schläfe getroffen ...

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