Bandidos, oder: Waffenrecht auf fränggische Art serviert

Nicht ohne Grund hatte ich Ihnen heute morgens ein bisserl Ansbach und Ansbacher und deren Spezialitäten schmackhaft machen wollen.

Nicht in erster Linie Ansbacher im Sinne des Fleisch- und Wurstproduktes, der – wenn von gutem Metzger hergestellt – ein wirkliches Schmankerl ist. Und eine meiner Lieblingswurstsorten in Kindertagen war und bis heute ist. Und den man in manchen Läden dann wiederum als “Würzburger” suchen muss und finden kann. Je nachdem, wo Sie sich gerade aufhalten. Verwirrend, wenn er in Würzburg Ansbacher heisst und in Ansbach Würzburger. Und nur die Vielfalt der Regensburger Würste und Wurstsorten rettete mich vor dem Hungertyphus, als ich nach dem einen wie dem anderen anfangs in meiner Studienzeit in Metzgereien meines Vertrauens suchte und fragte. Dafür entdeckte ich anderes quer durch die Regensburger und Oberpfälzer Schmankerlmeister und -Küche. Und Bäckereien auch, in denen ich dann noch anderes entfaltete, als nur Lebensmittel kaufen zu wollen. Sondern auch herzustellen und zu verkaufen. Und irgendwann auch, wo ich “meinen” Würzburger und “Ansbacher” eben dennoch bekam, sogar in Regensburg, ohne Metzger mit Waffen einer Frau oder anderer Art zur erstmaligen Herstellung motivieren zu müssen.

Er sieht ein wenig wie ein oval und hell gelegeter Pressack aus. Und in rot gelegt gibt es ihn auch. Wunderbar als Schmankerl auf das Butterbrot ...

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