Neues zu Ketamin

Mein Blog-Beitrag vom 6.4.2012 veranlasst mich, der Frage nachzugehen, wie es mit der Ausbreitung des Konsums von Ketamin in Deutschland aussieht.

Bei Ketamin handelt es sich um ein in der Human- und Tiermedizin verwendetes Narkose- und Schmerzmittel, das in der Drogenszene wegen seiner bewusstseinsverändernden Wirkung den Ruf eines Turbo-Glücksbringers hat. Der Konsum von Ketamin birgt jedoch erhebliche Gesundheitsgefahren: Es können Übelkeit, Erbrechen, Horrortrips und Blackouts sowie lebensbedrohliche Atemlähmungen auftreten. In der Drogenszene wird der sedierenden Wirkung von Ketamin, das dort unter den Namen K, Mighty K, Special K oder Kitkat vertrieben wird, teilweise durch zusätzliche Einnahme von Stimulantien wie Kokain oder Amphetamin entgegen gewirkt. Dabei handelt es sich nicht um ein neues Phänomen, denn Berichte über den Ketaminmissbrauch gibt es schon seit Mitte der 1990er Jahre.

Wie sieht es aber aktuell aus?

Es gibt einige Zeitungsbeiträge, die sich mit dem Konsum von Ketamin in der Drogenszene beschäftigen. So berichtete die Hamburger Morgenpost am 13.3.2013 in einem Artikel mit dem Titel „Ketamin: Die neue Mode-Droge der Luxus-Kids“, dass in Hamburg besonders Jugendliche aus gehobenen sozialen Schichten Ketamin konsumierten. Am 23.7.2013 berichtete die Rhein-Zeitung unter der Überschrift „Drogenszene entdeckt Narkosemittel Ketamin“, dass Ketamin inzwischen auch in der rheinland-pfälzischen Drogen- und Partyszene auftauche ...

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