Gestaltungen mit dem Praxis-Kfz: Wenn der PKW dem Praxis- oder dem Privatvermögen zugeordnet werden kann

von StB Frank Kuhnert, Krefeld, vpmed.de Bildunterschrift hinzufügen Wird der Pkw zwischen 10 % und 50 % für rein betriebliche Fahrten sowie für Fahrten zwischen Wohnung und Praxis genutzt, stellt sich die Frage, ob es für vorteilhafter ist, den Pkw als (gewillkürtes) Praxisvermögen zu behandeln oder ihn im Privatvermögen zu belassen. Wann ist es sinnvoll den PKW ins Praxisvermögen zu nehmen? Ein wichtiger Indikator ist der Gewinn, der am Ende der Haltedauer bei Verkauf des Fahrzeugs voraussichtlich erzielt wird. Denn dieser ist steuerpflichtig, wenn der Wagen zum Praxisvermögen gehört. Je wertbeständiger das Fahrzeug ist, desto höher wird auch der Veräußerungsgewinn ausfallen. Der Veräußerungsgewinn ist die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem steuerlichen Buchwert (der regelmäßig nach sechs Jahren 0,00 EUR beträgt). Was vorteilhafter ist, kann jedoch nur eine genaue Vergleichsrechnung sagen. Wie werden Kfz-Aufwendungen erfasst? Je nach dem, ob sich der Pkw im Praxisvermögen oder im Privatvermögen befindet, wird unterschiedlich vorgegangen. Der Pkw ist im Praxisvermögen Die laufenden Kfz-Kosten werden zunächst vollständig erfasst und anschließend in Höhe der Privatnutzung in voller Höhe bzw. für die Fahrten zwischen Wohnung und Praxis abzüglich Entfernungspauschale neutralisiert. Für die Ermittlung des privaten Anteils gibt es zwei Möglichkeiten ...Zum vollständigen Artikel


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