Ach, hättet Ihr doch Gingko-Tabletten an das deutsche Wahlvolk verteilt…!

……………..dann gäbe es (vielleicht, vielleicht) das Problem der Koalitionsbildung nicht.

Seit Sonntag.

Und heute.

Cave. Ironie. Viel Ironie. Nicht nur Ironie.

Man weiss nicht, was von beidem mehr Risiken birgt. Von Wirkungen und Nebenwirkungen von Gingko und nicht klar randomisierten medizinischen Versuchsreihen im Wahlvolk ganz zu schweigen. Bei denen nicht geklärt wäre, ob AMG & Co nicht eine Hürde bedeuten könnten. Sollten. Lassen wir solche kleinen Spitzfindigkeiten aussen vor, die nur §§Zwirblern in den Sinn kommen. Wenn sie was von Gingko-Tabletten unter das Volk und vor allem gezielt unter das Wahlvolk, das demente und von Demenz bedrohte hören. Brain Dope. Gehirndoping. Wahldoping. Wie unsportlich, oder?

Am heutigen Freitag, auf den alle die gespannt blicken, die im Besonderen die SPD zum Zünglein an der Waage der Regierungsbildung und -fähigkeit betrachten. Jene SPD, die offenkundig weniger die Wahlthemen in den Vordergrund zu rücken scheint, als Wert darauf zu legen, mindestens die Hälfte der Ministerposten zu stellen (den Kanzler bevorzugt eh, damit Sigmar Gabriel ihn und Machtfülle darin platzieren und mit Macht füllen kann).

Mindestens das – weil geboten, um auf Augenhöhe als Partner einer Grossen Koalition zu verhandeln und zu regieren. Das Bedürfnis ist – umsomehr nach dem so schmerzlich verfehlten Ziel des Regierungswechsels auf Seiten der SPD – nachvollziehbar.

Ob gerechtfertigt, eine andere Frage.

Bei der man ebenso nachvollziehbar und gerechtfertigt die Gegenfrage stellen könnte, warum man die Posten der Minister nicht schlicht im Verhältnis der %-Ergebnisse zahlenmässig verteilen sollte, in denen CDU/CSU und SPD im Bundestag Wahlerfolg erzielten. Und die Kanzlerin für die in der Wahlquote überlegene eben auch die Kanzlerin stellen ...

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