Einem geschenkten Barsch …..

Der Schwiegersohn der Klägerin hatte auf einer Tombola eine vom Beklagten, einem Bundestagsabgeordneten, gestiftete Reise für 2 Personen nach Berlin gewonnen. Hierin enthalten war die Bahnfahrt nach Berlin, die Unterbringung in einem Hotel und ein Besichtigungsprogramm. Diese Fahrt hatte der Schwiegersohn seinen Schwiegereltern zur Verfügung gestellt. Bei der Besichtigung der Bundeszentrale für politische Bildung stürzte die Klägerin im Eingangsbereich des Gebäudes. Als sie einem anderen Besucher ausweichen wollte, stürzte sie in ein Wasserbassin und brach sich Waden- und Schienbein oberhalb des Knöchels. Das Wasserbassin befand sich neben dem Durchgang zur Toilette und war nur durch ein Markierungsband abgesetzt.

Die Klägerin nahm den Bundestagsabgeordneten und den Hauseigentümer in Anspruch und bekam in erster Instanz 2/3 des ihr entstandenen materiellen und immateriellen Schadens zugesprochen sowie vorgerichtliche Anwaltskosten.

Das wollte der beklagte Bundestagsabgeordnete dann doch nicht auf sich sitzen lassen und ging in Berufung. Er hatte hiermit Erfolg. Die Klage wurde insoweit abgewiesen.

Entgegen dem Landgericht sah das Saarländische Oberlandesgericht den Stifter der Reise nicht als Reiseveranstalter an ...

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