ePrivacy: Neue Impulse aus den USA?

Im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein Gesetz verabschiedet worden, das Website-Betreiber verpflichtet, Nutzer über Online-Tracking zu informieren. Nachdem die ePrivacy-Richtlinie der Europäischen Union kaum Wirkung zeigt, scheinen jetzt neue Impulse ausgerechnet aus den USA zu kommen.

Do-Not-Track

„Verfolge mich nicht“ ist mittlerweile eine Einstellung, die alle wichtigen Internet-Browser wie Firefox, Google Chrome und Internet Explorer vorhalten. Die Einstellung signalisiert einer Webseite oder Webanwendung den Wunsch, dass sie über die Aktivitäten des Besuchers kein Nutzungsprofil erstellen soll.

Website-Betreiber analysieren das Surfverhalten von Nutzern vor allem mithilfe von Cookies. Das sind kleine Text-Dateien, die sich beim Besuch einer Website auf dem Rechner des Nutzers installieren.

Wenn ein Nutzer die „Do-not-track“-Einstellung auf seinem Browser vornimmt, ist es damit aber noch nicht getan. Die Einstellung informiert nämlich nur die angesteuerte Website, dass Tracking nicht gewünscht ist. Dieser Wunsch wir aber nicht automatisch befolgt. Wie Die Zeit berichtet, wird die „Do-not-track“-Anfrage nur von einem Prozent der Websites weltweit beachtet, alle anderen Websites ignorieren den Wunsch.

Mehr Transparenz durch kalifornisches Gesetz

Nachdem man in Kalifornien Jahre lang auf eine Selbstregulierung der Wirtschaft gesetzt hatte, ist dieses Jahr der Online Tracking Transparency Act erlassen worden. Wenn das Gesetz in Kraft getreten ist, sind Website-Betreiber gezwungen, den Nutzern mitzuteilen, ob sie dem Do-not-Track-Wunsch entsprechen oder nicht ...

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