Der Streitunfall und die Schadenshaftung

Jeweils zur Hälfte haften die Beteiligten eines sogenannten “Streifunfalls” beim Überholvorgang in einer Autobahnbaustelle für den eingetretenen Schaden.

So hat das Oberlandesgericht Oldenburg in dem hier vorliegenden Fall eines klagenden Autofahrers entschieden, der den an seinem PKW entstandenen Sachschaden ersetzt bekommen wollte. Nachdem das Landgericht Osnabrück die Klage auf Schadensersatz abgewiesen hatte, gab das Oberlandesgericht der Klage teilweise statt. Ein Autofahrer hatte einen LKW mit Anhänger aus den Niederlanden in einer Autobahnbaustelle auf der Bundesautobahn 30 überholen wollen. Vor dem Überholvorgang war der LKW bereits einmal von der rechten Hauptfahrspur über die Fahrbahnmarkierung teilweise auf den linken Fahrstreifen geraten. Während des Überholvorganges auf den verengten Fahrbahnen stießen die beiden Fahrzeuge sodann aneinander. Es entstand am PKW ein Sachschaden in Höhe von mehr als 5.000 € ...

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