Nachwuchswünsche beim Bundesverwaltungsgericht {No1}

Das Land Baden-Württember soll zum Nachwuchs verhelfen. Und will nicht.

Oder sieht sich jedenfalls rechtlich dazu ausserstande. Und will deshalb nicht.

Nun sind die Nachwuchswünsche eines Klägers beim Bundesverwaltungsgericht angekommen. Dieser ist Beamter im Dienst des Landes Baden-Württemberg und zu 50 v.H. beihilfeberechtigt.

Infolge völligen Fehlens von Samenzellen ist es ihm nicht möglich, Kinder zu zeugen.

Für solche Fälle hat die Medizin beanntlich inzwischen Lösungen im Angebot, die viele glücklich machen, wenn es klappt.Neben dem betroffenen Paar weitere Mitglieder ihrer Familien, die anderenfalls keine Chance haben, ihren Grosselterntraum zu leben. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Hier geht es um ‘s Geld. Und die Ansprüche von Beamten auf Beihilfeberechtigung und deren Inhalt und Umfang auch im Hinblick auf moderne medizinische Möglichkeiten, den Kinderwunsch zu realisieren.

So haben auch der Kläger und seine Ehefrau sich entschlossen, ihren Kinderwunsch durch eine künstliche Befruchtung mit Samen eines anonymen Spenders zu verwirklichen.

Die Kosten hierfür, einschließlich der hormonellen Vorbehandlung der Ehefrau, beliefen sich auf rund 3 100 €. Weitere Kosten i.H.v. 480 € entstanden für die zusätzlich erfolgte Kryokonservierung und Lagerung weiterer vorsorglich gewonnener Eizellen ...

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