Kündigung des Arbeitsverhältnisses: bestimmt und unmissverständlich?

Wurden Sie von Ihrem Arbeitgeber gekündigt? Dann stellt sich für Sie unter anderem die Frage nach der Bestimmtheit der Kündigung und der anzuwendenden Kündigungsfrist.

Gängig ist die Formulierung in der Kündigung, das Arbeitsverhältnis werde „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ gekündigt. Doch ist dies ausreichend?

Laut der jüngsten Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt (Urteil vom 20. Juni 2013, Aktenzeichen 6 AZR 805/11), muss eine ordentliche Kündigung vom Arbeitgeber stets bestimmt und unmissverständlich erklärt werden.

Denn nur so kann der Empfänger der Kündigung erkennen, wann das Arbeitsverhältnis enden soll. Hierfür wird in der Regel ausreichen, den Kündigungstermin oder die Kündigungsfrist anzugeben, oder aber auf die anzuwendenden gesetzlichen Fristen hinzuweisen. Wichtig ist, dass der Kündigungsempfänger unschwer herausfinden kann, zu welchem Datum das Arbeitsverhältnis enden soll.

Im der Entscheidung zu Grunde liegenden Fall war die Klägerin der Kündigungsschutzklage bereits seit 25 Jahren bei ihrer Arbeitgeberin als Industriekauffrau tätig ...

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