Rezension Öffentliches Recht: Sozialrecht

Kreikebohm / Spellbrink / Waltermann, Kommentar zum Sozialrecht, 3. Auflage, C. H. Beck 2013 Von RA, FA für Sozialrecht und FA für Bau- und Architektenrecht Thomas Stumpf, Lehrbeauftragter FH Öffentliche Verwaltung Mayen (Rheinland-Pfalz), Pirmasens Der erstmals 2009 erschienene Kommentar von Kreikebohm / Spellbrink / Waltermann zum gesamten Sozialrecht geht in die dritte Runde. Das Werk hatte bei seinem Debüt bei den Rezensenten seine Startschwierigkeiten. Diese kann das Werk auch mit der neuen Auflage nicht ganz hinter sich lassen. Dies liegt aber nicht an mangelnder inhaltlicher Qualität – diese kann man den Autoren nicht absprechen. Es ist ein konzeptionelles Problem, welches zu gewissen Abstrichen Anlass gibt. Wenn man beabsichtigt, das gesamte Sozialrecht – jedenfalls die praxisrelevanten Teile – in einem einzigen Band in Form eines Kurz-Kommentars nach Vorbild des Palandt darzustellen, stößt man konzeptionell schnell an die Grenzen des Machbaren. Das ist eben ein äußerst ambitioniertes Unterfangen. Zum Bearbeitungsumfang gehören die EG-Verordnung Nr. 883/2004, BAföG, BEEG, EStG (nur bezüglich Kindergeld), SGB I – XII, SGG, UVG und WoGG. Bei einem einbändigen Werk ist man hier bereits alleine was den Seitenumfang anbelangt, sehr schnell am Limit, insbesondere wenn man sich dazu entschließt – anders als im Palandt, wenn sich dessen Leserschaft auch schon lange daran gewöhnt hat – auf die dort zuweilen recht eigenwilligen Abkürzungen und Wortverstümmelungen zu verzichten und stattdessen Wörter und Sätze vollständig auszuformulieren. Ein klarer Pluspunkt für Lesbarkeit und Verständlichkeit, aber eben zu dem Preis, dass die Darstellung noch etwas straffer zu erfolgen hat, will man nicht auf 4 ...Zum vollständigen Artikel

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