Geld für die Sonnenbatterie

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Seit Mai 2013 gibt es ein neues KfW-Programm, das die Kombination von Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern fördert. Obwohl das Programm erst seit kurzem läuft, hat die Bundesregierung es nach einer Kleinen Anfrage im Bundestag einer „Mini-Evaluation“ unterzogen. Das Ergebnis sieht einigermaßen ermutigend aus: In den Monaten Mai und Juni wurden 351 Anträge genehmigt und dabei Tilgungszuschüsse in Höhe von insgesamt 1,1 Mio. Euro zugesagt.

Bringt das die Energiewende unter den Hausdächern voran? Denn nur dort kann das neue KfW-Programm genutzt werden. Es richtet sich an kombinierte Systeme von Batteriespeichern und Photovoltaikanlagen, wobei die installierte Leistung der Photovoltaikanlage 30 kWp nicht überschreiten darf. Auch gibt es eine Reihe anderer Förderbedingungen. So muss zum Beispiel die Photovoltaikanlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen worden sein. Die Leistungsabgabe der Photovoltaikanlage am Netzanschlusspunkt darf nur maximal 60 Prozent der installierten Leistung der Photovoltaikanlage betragen – auf diese Weise soll ein Beitrag zur Netzentlastung erreicht werden. Interessant ist auch, dass für die Batteriespeichersysteme eine Zeitwertersatzgarantie für einen Zeitraum von sieben Jahren vorliegen muss. Dem Fördergeber geht es also um Qualität – so hat er Batterien Marke „Eigenbau“ auch gleich ganz von der Förderung ausgeschlossen.

Ein kleines Förderprogramm für kleine Batteriespeicher, könnte man meinen ...

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