Gehe direkt ins Gefängnis, gehe nicht über Los…

Nicht nur in Monopoly kann man schneller im Gefängnis landen als einem lieb ist. Dabei begann alles ganz harmlos mit einem Fahrzeugkauf.

Mein späterer Mandant hatte in den Niederlanden ein gebrauchtes Kraftfahrzeug erworben. Die Verkäuferin hatte das Fahrzeug im Internet angeboten, er hatte Interesse gezeigt, sich das Fahrzeug besehen und schließlich den Kaufvertrag abgeschlossen. Den Kaufpreis übergab er der Verkäuferin in bar, wobei er sich vorsorglich eine Quittung ausstellen ließ. Sämtliche Fahrzeugpapiere wurden ihm ausgehändigt.

Einige Tage später, an einem Freitag, mußte der Mandant mit dem Fahrzeug zu der niederländischen Zulassungsstelle, da ihm mitgeteilt worden war, daß er das Fahrzeug dort ummelden müsse. Den Kaufvertrag nahm er vorsorglich mit, um ihn der Behörde bei Bedarf vorlegen zu können. Auf der Fahrt wurde mein Mandant von seinem jüngeren Bruder begleitet.

Bei der Zulassungsstelle erlitt mein Mandant indes den Schock seines Lebens. Dort rief man kurzerhand die Polizei, die meinem Mandanten eröffnete, daß das Fahrzeug als gestohlen gemeldet worden war ...

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