DNA-Treffer auf der “Taschenlampenbombe” – doch es ist ein Ermittler

Für einen Moment sah es so aus, als hätte es im Fall der Nürnberger “Taschenlampenbombe” einen kriminalistischen Durchbruch gegeben: Wie aus aktuellen Ermittlungsakten hervorgeht, konnte auf einer Mutter, mit der die rohrbombenartige Konstruktion verschlossen war, eine DNA-Spur mit einem eindeutigen Muster nachgewiesen werden. Doch leider stellte sich rasch heraus, das die DNA-Spur zwar ein “Treffer” war – aber in der Mitarbeiterdatenbank des Bayerischen Landeskriminalamts. Das Profil gehört zu einem Mitarbeiter der Kriminaltechnik (Sachgebiet Chemie). Die Erklärung ist so einfach, wie bedauerlich: Die Rohrbombe wurde im LKA als Anschauungsobjekt verwendet. Das bedeute, notiert ein Mitarbeiter des BKA-Staatsschutzes in einem Vermerk, dass jeder Besucher des Kriminaltechnischen Instituts (KTI) des Bayerischen Landeskriminalamts den Gegenstand hätte anfassen können – weshalb es zu zahlreichen DNA-Spuren kommen konnte ...

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