Bundesarbeitsgericht: Grundsätzlich keine Berücksichtigung freier Arbeitsplätze im Ausland bei betriebsbedingter Kündigung

Wird einer Arbeitnehmerin oder einem Arbeitnehmer betriebsbedingt gekündigt, weil der bisherige Arbeitsplatz wegfällt, muss der Arbeitgeber aufgrund der Regelung in § 1 Abs. 2 des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG) prüfen, ob ein anderer freier Arbeitsplatz im Betrieb oder Unternehmen zur Verfügung steht. Diesen Arbeitsplatz muss er dem betroffenen Arbeitnehmer anbieten.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hatte nun einen Fall zu entscheiden, in dem es um eine vollständige Verlagerung der Produktion ins Ausland ging (Urteil vom 29.08.2013, Az: 2 AZR 809/12). An Standorten in Deutschland verblieben nur Arbeitsplätze mit Verwaltungsaufgaben. Die klagende Arbeitnehmerin war viele Jahre lang in der Produktion beschäftigt gewesen ...

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