EU-Kommission verschärft Maßnahmen zur Bekämpfung Neuer psychoaktiver Substanzen (sog. Legal Highs)

Die EU-Kommission hat diese Woche Pläne bekannt gegeben, dass die Europäische Union verstärkt gegen Neue psychoaktive Substanzen (NPS, sog. „Legal Highs“) vorgehen will. Hierzu soll es strengere EU-Vorschriften geben, um schädliche psychoaktive Substanzen schnell vom Markt zu nehmen. Dies soll durch ein abgestuftes, verhältnismäßigeres System erreicht werden, durch das Substanzen mit einem gemäßigten Risiko Beschränkungen auf dem Verbrauchermarkt unterliegen, während Substanzen mit einem hohen Risiko vollständig verboten und auch strafrechtlich verfolgt werden sollen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass zahlreiche NPS einen hilfreichen legalen Nutzen haben können, beispielsweise bei der Medikamentenherstellung (s. dazu im Einzelnen hier).

Ziel der NPS ist es, die Strafbestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) systematisch zu umgehen, indem durch synthetische Zusätze, etwa Aminoalkylindole, Cathinon-Derivate oder Piperazine, die Wirkung von klassischen, dem BtMG unterstellten Betäubungsmitteln nachgeahmt wird. In der Zeit zwischen 2009 und 2012 hat sich das Aufkommen der NPS verdreifacht ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK