Gruseln an der Zahngold-Alster

Herausgebrochenes Zahngold von Toten weckt bei mir definitiv düstere Gedanken an grausige Zeiten. Lachen oder Weinen, das ist deshalb beim Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamburg vom 26.06.2013 – 5 Sa 110/12 eine noch nicht entschiedene Frage.

Zahngold und Arbeitsrecht?

Unfassbar: In Hamburg gibt es – soweit in Ordnung – ein Krematorium. Die „Bediener der Einäscherungsanlage“ müssen die Asche auf bestimmte nicht brennbare Materialien untersuchen und diese entnehmen. Etwa Zahngold. Das brennt nicht. Kurz gesagt, haben die Herren das Zahngold und anderes Edelmetall nach den Verbrennungen an sich genommen. Und weiterverkauft. 250.000 €, ungefähr, in drei Jahren, soweit es nachweisbar war.

Das Land wollte dafür Schadensersatz. Der Weg dahin ist die ideale Klausur für das erste Staatsexamen ...

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