Bei unberechtigtem Weiterverkauf des Autos durch die Ex-Freundin, verpflichtet sich diese zum Schadensersatz in Höhe des Kaufpreises

Wenn sich ein Paar trennt, muss der Ex-Partner beweisen können, dass ihm das Auto nicht nur zur Nutzung überlassen sondern geschenkt wurde. Ist dies nicht der Fall, endet der sogenannte Leihvertrag mit dem Ende der Beziehung und der Rückforderung des Autos.

Das Landgericht Coburg entschied in seinem Urteil -23 O 246/12-, dass die Ex-Freundin zum Schadensersatz verpflichtet ist, wenn sie das Auto des Ex-Freundes unberechtigterweise weiterverkauft.

Der Fall Der Kläger studierte im Ausland und war somit nur selten in Deutschland. Im November 2011 kaufte er einen gebrauchten BMW in einem Autohaus für 16.100 €. Es wurde vereinbart, dass der Wagen auf den Kläger zugelassen wird und die Beklagte das Auto nur abholt. Allerdings gab es bei der Zulassung Schwierigkeiten, denn der Kläger war zu dem Zeitpunkt wieder im Ausland und seine Adresse auf seinem Personalausweis war nicht korrekt.

Das Auto wurde also der Einfachheit halber auf die Beklagte zugelassen, da sie das Auto abholte und auch benutze. Das Paar trennte sich Anfang 2012 und die Beklagte verkaufte das Auto an einen Dritten.

Der Kläger sagte nun aus, dass er der alleinige Eigentümer war und es seiner damaligen Freundin nur zur Nutzung überlassen hat ...

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