VG Wiesbaden: Klage gegen Windkraftanlage in Heidenrod erfolglos

(LEXEGESE) - Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Wiesbaden hat mit Urteil vom 28.08.2013 die Klage eines Ehepaares abgewiesen, das sich gegen die Genehmigung der Windkraftanlage Nr. 5 in Heidenrod- Kemel wandte. I. Sachverhalt Das Ehepaar lebt auf einem Aussiedlerhof im Außenbereich, betreibt dort Tierhaltung und hat einen Grünlandbetrieb. Nordwestlich des Grundstücks der Kläger befindet sich das Betriebsgelände einer Firma, auf dem ein Windpark errichtet wurde. Die Windkraftanlage Nr. 5, eine Anlage vom Typ Enercon E-101 mit einer Nabenhöhe von 135,40 m, einem Rotordurchmesser von 101 m und einer Gesamthöhe von 185,90 m, befindet sich in einer Entfernung von nur etwa 450 m vom Wohngebäude der Kläger. Deshalb meinten die Kläger, die von dem Windrad ausgehenden Lärmimmissionen seien zu hoch, es liege eine unzumutbare Beeinträchtigung durch nächtliche Beleuchtung vor und durch den geringen Abstand von 450 m vom Grundstück zu dem 185 m hohen Windrad bestehe eine bedrängende Wirkung der Windkraftanlage auf das Grundstück der Kläger. II. Entscheidung Den Argumenten der Kläger folgte die Kammer, die sich vor Ort einen eigenen Eindruck von den Gegebenheiten machte, in ihrem Urteil nicht. In den Genehmigungen für die Windkraftanlage Nr. 5 seien Nebenbestimmungen aufgenommen worden, die den Schutz der Nachbarschaft vor Lärm und Schattenwurf sicherstellten. Danach sei den Anforderungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes ausreichend Rechnung getragen, wonach genehmigungsbedürftige Anlagen so zu errichten und zu betreiben sind, das schädliche Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft nicht hervorgerufen werden können ...Zum vollständigen Artikel


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