Die angebliche Abofalle und die Mahn-Odyssee

Bereits im Jahr 2009 sollte der Mandant (als Minderjähriger) über sein Mobiltelefon ein “Abo” abgeschlossen haben, welches die Gegenseite ihm mit stolzen 250,- € berechnete. Dieser Betrag wurde durch den Mobilfunkanbieter eingezogen, um diesen an den angeblichen Forderungsinhaber weiterzuleiten.

Der Mandant schwört Stein und Bein, keinen solchen Vertrag geschlossen zu haben, so daß er die Lastschrift seines Mobilfunkanbieters zurückgehen ließ und den Rechnungsbetrag abzüglich der angeblichen Abo-Kosten anwies.

Der Mobilfunkanbieter nahm dieses zum Anlaß, den Anschluß umgehend zu sperren. Eine Freischaltung werde erst erfolgen, wenn der Mandant auch die restlichen Kosten begleiche. Ob die Abo-Kosten berechtigt seien, sei nicht von Belang. Hierin habe man auch gar keinen Einblick. Für meinen Mandanten habe ich dann Anfang 2010 die fristlose Kündigung des Mobilfunkvertrages ausgesprochen.

Es folgte ein langes Zetern des Mobilfunkbetreibers sowie des angeblichen Abo-Unternehmens:

Der Mandant wurde von beiden angemahnt, wobei die anwaltliche Vertretung ignoriert wurde und auf die diesseitigen Argumente gar nicht eingegangen wurde.

Der Mandant blieb standhaft und verweigerte jede Zahlung.

Mitte 2010 wurde ein Inkassounternehmen beauftragt, das auf die stetig steigenden Forderungen verwies.

Der Mandant blieb standhaft und verweigerte jede Zahlung.

Mitte 2011 wurde eine Anwaltskanzlei mit der Geltendmachung der Forderung beauftragt, wobei sich die Anwälte direkt an meinen Mandanten wandten ...

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