"Bei der Rechtsbeschwerde sollst du ehrlich sein..."

...so jedenfalls lässt sich die nachfolgende Entscheidung des OLG Hamm zusammenfassen (gilt natürlich auch für die normale Revision):

Der Antrag ist hinsichtlich der Zulassungsvoraussetzungen des § 80 Abs. 1 Nr. 1 OWiG im Hinblick auf etwaige verfahrensrechtliche Fragen schon deswegen unzulässig, weil er nicht den Begründungsanforderungen nach § 80 Abs. 3 S. 3 OWiG i.V.m. § 344 Abs. 2 StPO entspricht. Nach diesen Vorschriften muss aus der Begründung hervorgehen, ob das Urteil wegen der Verletzung einer Rechtsnorm über das Verfahren oder wegen der Verletzung einer anderen Rechtsnorm angefochten wird. Soll eine Verfahrensnorm verletzt sein, müssen die den Mangel enthaltenden Tatsachen angegeben werden. Die Vorschrift des § 80 Abs. 3 S. 3 OWiG soll erreichen, dass nicht einem Zulassungsantrag zunächst stattgegeben wird, obwohl feststeht, dass die Rechtsbeschwerde selbst demnächst als unzulässig verworfen werden müsste (OLG Düsseldorf, Beschl. v. 12.04.1988 – 5 Ss OWi 122/88 – 100/88 – juris – m.w.N.) ...

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