Die linke und die rechte Hand

Das Haus des Mandanten hatte einen massiven Schaden erlitten. Über Wochen hinweg konnte er nicht in seinem trauten Heim leben. Zumindest war ein Versicherer einstandspflichtig, so daß der Mandant die Schadensbeseitigungskosten nicht selbst zu tragen hatte.

Für die Dauer der Arbeiten benötigten der Mandant also eine anderweitige Unterkunft. Der Sachverständige, den der Versicherer mit der Schadensabwicklung beauftragt hatte, bat den Mandanten, einen Kostenvoranschlag betreffend die Hotelkosten einzureichen. Diesen Kostenvoranschlag leitete er an den Versicherer weiter, welcher dem Sachverständigen grünes Licht gab. Dieses wiederum teilte der Sachverständige dem Mandanten mit, der fortan im Hotel übernachtete.

Das böse Erwachen kam dann, als er die Hotelabrechnung an den Versicherer übersandte. Dieser wollte plötzlich nichts mehr davon wissen, daß er der Hotelübernachtung zugestimmt hatte ...

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