Demografie erkannt – Gefahr gebannt? Wie man erfahrene Mitarbeiter motiviert und leistungsfähig erhält

(c) BBH

Das demografische Problem ist mittlerweile in aller Munde. Fast jeder hat davon gehört, dass sich die Alterspyramide verformt und was das bedeutet. Dass auch regionale Unternehmen und deren Mitarbeiterstruktur davon massiv betroffen sind, wurde lange auch von den Personalabteilungen erfolgreich verdrängt. Hatten sie doch die erfahrenen Mitarbeiter über 50 immer wieder gegen komfortable Frühverrentungsverträge freigesetzt, immer wieder auch, um die ehrgeizigen Rationalisierungsvorhaben sozialverträglich realisieren zu können.

Doch jetzt fehlt der qualifizierte und motivierte Nachwuchs. Das spüren zuerst regionale und kommunale Unternehmen, deren Recruiting-Strategien im Konkurrenzkampf um die knappe Ressource Talent mit den attraktiven Angeboten der Großunternehmen in den Metropolregionen immer weniger zum Stich kommen.

Was tun? Viele Personaler konzentrieren aktuell ihr Tun darauf, auf Messen und mit Hilfe von sozialen Netzwerken junge Talente zu akquirieren – in die erfahrenen Mitarbeiter jenseits der 45 wird jedoch wenig bis gar nicht investiert. Dabei haben diese noch gute 20 Jahre Erwerbstätigkeit vor sich, und das in einem sich immer schneller wandelnden Umfeld mit zunehmender Technisierung und Leistungsdruck. Unternehmen können sich es vor der demografischen Frage bald nicht mehr leisten, auf diese Ressourcen zu verzichten oder diese stiefmütterlich zu behandeln.

Das Zentrum für nachhaltige Ökonomie e.V. (ZENO), AN-Institut der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (HNEE), hat zusammen mit dem Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV) einen Ansatz entwickelt, der speziell für erfahrene Mitarbeiter über 45 dauerhaft Motivation und Leistungsfähigkeit erhalten soll ...

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