“Vom Tiefpunkt zum Triumph”

………..ist der Tenor der SZ in diesem Kommentar zum gestrigen Ausgang der Landtagswahl in Bayern und zum Erfolg Seehofers, der die absolute Mehrheit als Wahlergebnis erringen konnte.

Ein im Wahlkampf nicht immer so souverän, wie in der Stellungnahme zum Wahlausgang auftretender Christian Ude gratulierte dem Wahlsieger nicht ohne Hinweis auf den eigenen Erfolg, der SPD in Bayern wieder Zuwachs, statt Stimmenverlust verschafft zu haben.

Und meisterte dabei etwas, das ihm über viele Jahre als OB in München stets Sympathiewerte sicherte und in den Wochen des Wahlkampfes leider abhanden zu kommen schien: Sympathischer Umgang mit selbstverständlichen demokratischen Essentialien ohne vordergründige Selbstdarstellung und faire, souveräne Grösse auch in der Niederlage beim eigentlichen Ziel.Eigenschaften, die ihm seit seinem Amtsantritt als OB in München auch dann sicher waren, wenn die Politik in München nicht immer so ideal in verschiedenen Themenbereichen gelang, wie die Münchner es sich wünschten und erwarteten. Insofern liegen Ude und Seehofer im Übrigen nicht weit auseinander: Nicht alles ist frei von Kritikwürdigem – auf Kommunalebene wie Landesebene. Und doch behielten sie bzw ihre Partei weitgehend das politische Heft und Zepter in der Hand, der eine auf kommunaler, der andere auf Landesebene.

Den Erfolg des Stimmenzuwachses der SPD in Bayern kann Ude als Erfolg zum Abschluss seiner Ära als OB in München sicher nicht ohne Erleichterung als Achtungserfolg verbuchen und mitnehmen. So können auch die Stimmen derjenigen Prominenten, die ihm in Videos allein für gute Reden in freier Rede über Wirte oder weil er ein integrer Mann ohne auf politische Inhalte Wert zu legen oder solche zu thematisieren, unvermindert diese Sympathie auch in der Niederlage der SPD in Bayern hegen.

Auch wenn der Mehrheit der Wähler offenbar nicht zur politischen Kehrtwende genügte, dass einer eine gute Rede über einen Wirt oder sonst halten kann ...

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Wir für Ude: Die Well-Brüder

Film © Wolfgang Ettlich - mit herzlichem Dank. Wir für Ude ist eine Initiative von bayerischen Bürgerinnen und Bürgern für die Wahl von Christian Ude zum Ministerpräsidenten. Unsere Wählerinitiative soll personell und thematisch breit aufgestellt sein, sich also nicht auf den Bereich Kunst und Kultur beschränken. Wissenschaft, Wirtschaft, Sport, Bildung sind weitere wichtige Bereiche, die eines neuen Aufbruchs in Bayern bedürfen.


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