Neues von der Ermittlerfront: Spürratten an Stelle von Spürhunden

Wanderratte, Foto: Hans-Jörg Hellwig (http://www.diginatur.de)

Sparen muss der Staat bekanntlich überall, und das gilt nicht nur in Deutschland. In den Niederlanden ist die Polizei auf neuen Wegen, um Kosten zu minimieren. Nach einem Bericht bei spiegel-online sollen dort demnächst Ratten zur Verbrechensbekämpfung eingesetzt werden. Spürratten. Fünf davon – gemeine Wanderratten – würden derzeit in Rotterdam für ihre Ermittlertätigkeit ausgebildet, und zwar mit durchschlagendem Erfolg. Derrick, Magnum, Poirot, Jansen und Janssen heißen die possierlichen Tierchen (wenn man Ratten denn possierlich finden kann), und ihre Namen sind Programm. Mit einer Trefferquote von durchschnittlich 95 Prozent können die Nager nach entsprechendem Training bis zu vier unterschiedliche Stoffe erschnüffeln, Drogen zum Beispiel oder Schmauchspuren an Händen und Kleidung. Am erfolgreichsten ist Derrick, der gute Horst Tappert würde sich freuen, der bringt es sogar auf eine Erfolgsquote von 98,8 Prozent, und das will schon was heißen.

Der Vorteil des Ratteneinsatzes soll vor allem in der Schnelligkeit liegen ...

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  • Polizei in den Niederlanden: Ratte Derrick geht auf Verbrecherjagd

    spiegel.de - 6 Leser - Bei der niederländischen Polizei herrscht Sparzwang, das bringt die Gesetzeshüter auf ungewöhnliche Ideen: Die Behörde will demnächst Ratten einsetzen, die Verbrechen nachweisen sollen. Die ersten fünf Tiere werden zurzeit in Rotterdam ausgebildet. Mit großem Erfolg.

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