Honduras: Gesetzesreform zur Förderung erneuerbarer Energien mit speziellem Solarbonus verabschiedet

(Exportinitiative Erneuerbare Energien) Im Juli 2013 wurde vom honduranischen Kongress eine Reform des bestehenden Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Energien verabschiedet. Die Novelle bietet Investoren attraktive Konditionen, ist aber vergleichsweise komplex ausgestaltet. Zum einen verpflichtet sie das staatliche Energieunternehmen ENEE (Empresa Nacional de Energía Eléctrica) dazu, den erzeugten erneuerbaren Strom sowie die Bereitstellung der Leistung für 20 Jahre abzunehmen und zu vergüten. Die Höhe beider Zahlungsströme basiert auf den zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der jeweiligen Anlage gültigen kurzfristigen Grenzkosten für die Leistung sowie die Stromerzeugung, die jährlich von der Nationalen Energiekommission (Comisión Nacional de Energía) veröffentlicht werden. Aktuell betragen diese für Strom 0,12445 US-Dollar/kWh und für die Leistung 8,68 US-Dollar/kW/Monat. Für die Energieerzeugung wird auf Basis der gültigen Grenzkosten ein Vergütungsbonus von 10% gewährt, der für 15 Jahre in der einmal fixierten Höhe ausgezahlt wird. Ein Indexierungsmechanismus bietet darüber hinaus einen partiellen Inflationsausgleich. Für die Photovoltaik sieht die Gesetzesreform einen weiteren Vergütungsbonus vor, der zusätzlich zu dem Einspeisetarif auf Basis der Grenzkosten die Zahlung von weiteren 0,03 US-Dollar/kWh vorsieht. Einen Anspruch auf diesen Bonus haben Betreiber von Photovoltaikanlagen, die bis zwei Jahre nach Inkrafttreten der Gesetzesreform oder bis zum Erreichen einer angestrebten installierten PV-Leistung von 300 MWp in Betrieb genommen worden sind. Die einzelnen PV-Projekte dürfen dabei eine installierte Leistung von 50 MWp nicht überschreiten ...Zum vollständigen Artikel


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