Frauenarzt haftet Patientin wegen zu später Krebs-Erkennung auf Schadensersatz

Die Klägerin befand sich seit langen Jahren in frauenärztlicher Behandlung beim Beklagten. Dieser nahm jährliche Brustkrebsvorsorgeuntersuchungen vor, bei denen er neben der klinischen Untersuchung eine Ultraschalluntersuchung der Brust veranlasste. Im Jahr 2001 fand zusätzlich eine Mammographie statt, zu deren Wiederholung der Beklagte der Klägerin erst im Jahr 2010 erneut riet. Aus der dann durchgeführten Untersuchung ergab sich der Verdacht eines Mammakarzinoms in einer Brust. Der Tumor musste operativ entfernt werden, ebenso befallene Lymphknoten. Im Anschluss hieran hatte sich die Klägerin einer Strahlen- sowie einer Chemotherapie zu unterziehen ...

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