Rotlicht

Diese Woche war buchstäblich "Hammerhart". Zig Termine die viel Aktenlesen zur Vorbereitung erfordert hatten. Aber die Ergebnisse waren klasse. Vor dem Jugendschöffengericht hatte der massig vorbestrafte Mandant noch seine Bewährung erhalten obwohl ich selbst bis zum Urteilsspruch daran nicht geglaubt hatte. Aber vielleicht war mein #Plädoyer doch überzeugend ... . Das Beratungsgeheimnis wird eines bleiben. Eine Berufungsverhandlung fand dann noch am selben Tag vor der Strafkammer statt. Obwohl der Mandant eigentlich recht fix im Kopf ist und wusste das er KEINE Bewährung in erster Instanz erhalten hatte, hat er wohl einiges falsch verstanden. Vorsitzender zum Angeklagten: "Herr X, was für ein Ziel haben sie mit der Berufung?" Angeklagter: "Was hatte ich noch mal in der ersten Instanz bekommen ?" Vorsitzender: "Zwei Jahre Freiheitsstrafe". Angeklagter: "Das ist doch ok. Ich nehme meine Berufung zurück". Dann geht der Rest ganz schnell und auf mein Intervenieren blockt der schlaue Mandant und meint das wäre in Ordnung. Als ich es ihm noch mal ganz langsam erklärte, meinte er immer noch es sei ok ...Zum vollständigen Artikel


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