kleines Nebengeräusch zum Mindestlohn

Wir sind im Wahlkampf und alle wollen irgendwie "gerecht". Vor allem Lohn für Vollzeit. Mindestens 8 Euro 50 (wobei das ehrlich gesagt nur in preiswerten Teilen dieses schönen Landes "reicht") Das Jobcenter in der Uckermark macht nebenbei vor wie man es machen kann. als Sozialrechtler stelle ich mir die Frage: bekommen die Leistungsempfänger dann nach Verrechnung auch eine höhere Leistung wegen des höheren Absetzungsbetrags? Vielleicht könnte bei dieser Gelegenheit noch die Rentenversicherung eine Nachforderung geltend machen? Aber vermutlich ging es um den Zugang zu angeblich mächtig Trinkgeld. Kein Lohn, dafür Trinkgeld. (nicht, dass es dadurch wirklich besser wird). Wenn ich an die Diskussionen denke, wie man das Thema Mindestlohn umsetzt, verliere ich die Lust an den kommenden Wahlen noch mehr. Wie soll das tatsächlich klappen? Allgemeinverbindlich? Gesetz? Kollege Reuter hat hier ordentlich geschrieben. Verfassung, Tarifvertrag. Alles nicht so einfach. Was bitte nicht heißen soll, dass es damit beerdigt wird. Das Thema muss. Mir widerstrebt ein wenig, dass die einen Gewerkschaftsmitglied sind, Beiträge bezahlen, machmal stur sind und sich für ihre und die Rechte anderer mobben lassen, während andere den Kopf in den Sand stecken und nach dem Gesetzgeber rufen. Der soll mal. Und zwar flott ...Zum vollständigen Artikel

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