Verlustreiche Solaranlage mindert nicht das Elterngeld

Eine verlustreiche Solaranlage auf dem Dach wirkt sich nicht negativ auf das Elterngeld aus. Denn nur „positive“ gewerbliche Einkünfte sind bei der Berechnung des Elterngeldes zu berücksichtigen, wie das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem am Dienstag, 10.09.2013, bekanntgegebenen Urteil vom 27.06.2013 entschied (AZ: B 10 EG 2/12 R).

Das Elterngeld wird meist nach dem durchschnittlichen Nettoeinkommen der letzten zwölf Monate vor der Geburt berechnet. Berücksichtigt werden dabei nur Einkünfte aus einer Erwerbstätigkeit. Davon gibt es in der Regel 65 bis 67 Prozent – höchstens 1.800,00 und mindestens 300,00 € pro Monat. In Einzelfällen, etwa für Freiberufler, kann auch der letzte Steuerbescheid herangezogen werden.

Die Klägerin hatte im Dezember 2007 eine Tochter geboren. Zuvor hatte sie voll gearbeitet. Zudem war sie hälftig an der Solaranlage auf dem Dach ihres Hauses beteiligt ...

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