Die Ausfuhr von national wertvollen Kulturgütern

Bereits die Einleitung des Eintragungsverfahrens in das Verzeichnis national wertvoller Kulturgüter auf der Grundlage des Kulturgut-Abwanderungsschutzgesetzes (KultgSchG) hat zur Folge, dass die Ausfuhr des geschützten Kulturgutes untersagt ist. Auch wenn ein Werk lediglich für Ausstellungszwecke vorübergehend ins Ausland verbracht werden soll, handelt es sich um eine Ausfuhr.

So das Verwaltungsgericht Berlin in dem hier vorliegenden Eilantrages des Eigentümers zweier Zeichnungen von Georg Grosz, der damit die vorläufige Ausfuhrgenehmigung der Werke zu einer Kunstausstellung in London begehrt hat. Die 1919 bzw. 1920 entstandenen Zeichnungen “Schönheit, dich will ich preisen” und “Brillantenschieber” von George Grosz hat die Berliner Kulturverwaltung auf der Grundlage des Kulturgut-Abwanderungsschutzgesetzes (KultgSchG) in das Verzeichnis national wertvoller Kulturgüter aufgenommen ...

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